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Die Grenzen der KI - und meine Freiheit

 

Was ich durch KI gelernt habe – obwohl sie (noch) nicht liefert

Ich habe in letzter Zeit viel mit KI gearbeitet – vor allem mit Bild-KI, um abstrakte Ideen visuell umzusetzen.
Manche Ergebnisse waren gut. Viele waren frustrierend. Aber vor allem war es: lehrreich.
Hier sind meine vier persönlichen Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen:


1. KI tötet Kreativität nicht – sie triggert sie.

Die größte Angst vieler Menschen ist: „Wenn ich die KI benutze, verliere ich meine eigene kreative Kraft.“
Bei mir war das Gegenteil der Fall: Ich kam schneller zu Entwürfen, zu Ideen, zu neuen Sichtweisen.
Die KI gab mir Impulse – und zwar viel mehr, als ich erwartet hätte.
➡️ Das Beste daran: Ich kam ins "Machen" statt ins "Nachdenken".


2. Wenn es um Stimmung geht – funktioniert’s. Wenn’s um Logik geht – nicht.

Die KI kann wunderbar:

  • Atmosphären erzeugen

  • Symbolik andeuten

  • Farben, Stile, Bildideen schnell visualisieren

Aber sie scheitert an:

  • Räumlicher Logik

  • Proportionen

  • Exakter Anordnung von Elementen

  • Zahlen, Mengen, Reihenfolgen

➡️ Für symbolische Skizzen top – für erklärende Schaubilder (noch) ungeeignet.


3. „Intelligenz“ ist in KI (noch) ein Etikett, kein Inhalt.

Wer glaubt, die KI sei „intelligent“, wird schnell enttäuscht.
Sie ist fleißig, schnell, manchmal überraschend kreativ –
aber sie denkt nicht.
Sie versteht nichts.
Und sie hat keinen Plan von dem, was sie darstellt.

➡️ Gut zu wissen – und ehrlich gesagt: beruhigend.


4. Die eigene Kreativität bleibt. Vielleicht wird sie sogar größer.

Als ich irgendwann frustriert war von den schlechten Ergebnissen, habe ich zur Stifttasche gegriffen.
Ich habe mein Bild von Hand gezeichnet.
Und plötzlich war es genau so, wie ich es brauchte.
Nicht, weil die KI schlecht war –
sondern weil sie mich überhaupt erst dazu gebracht hat, das Bild so klar zu denken.

➡️ Die KI hat mich angestupst. Den Rest habe ich gemacht.


Mein Fazit:

KI ist nicht das Ende der Kreativität.
Sie ist ein Werkzeug, das Impulse gibt –
aber am Ende ist die Klarheit im Kopf das, was zählt.
Und die entsteht oft erst, wenn die KI versagt.

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