Was ich durch KI gelernt habe – obwohl sie (noch) nicht liefert Ich habe in letzter Zeit viel mit KI gearbeitet – vor allem mit Bild-KI, um abstrakte Ideen visuell umzusetzen. Manche Ergebnisse waren gut. Viele waren frustrierend. Aber vor allem war es: lehrreich. Hier sind meine vier persönlichen Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen: 1. KI tötet Kreativität nicht – sie triggert sie. Die größte Angst vieler Menschen ist: „Wenn ich die KI benutze, verliere ich meine eigene kreative Kraft.“ Bei mir war das Gegenteil der Fall: Ich kam schneller zu Entwürfen, zu Ideen, zu neuen Sichtweisen. Die KI gab mir Impulse – und zwar viel mehr, als ich erwartet hätte. ➡️ Das Beste daran: Ich kam ins "Machen" statt ins "Nachdenken". 2. Wenn es um Stimmung geht – funktioniert’s. Wenn’s um Logik geht – nicht. Die KI kann wunderbar: Atmosphären erzeugen Symbolik andeuten Farben, Stile, Bildideen schnell visualisieren Aber sie scheitert an: Räumlicher Logik Proportionen Exakter Anord...
Steine im Zeitalter der Simulation Dieses Bild zeigt eine reale Steinskulptur, entstanden lange vor der Verfügbarkeit generativer KI. Doch heute ist diese Information bedeutungslos geworden. Nicht, weil das Werk seine Wirklichkeit verloren hätte – sondern weil sich unser Verhältnis zu Bildern verändert hat. Ein Foto ist kein Beweis mehr. Es ist nur noch eine mögliche Erscheinungsform. Was hier zu sehen ist, kann nicht durch ein Bild verifiziert werden. Nur durch Präsenz: durch Nähe, durch Zeit, durch das eigene Scheitern beim Versuch, es nachzuvollziehen. Die Steine stehen nicht, weil sie „unmöglich“ sind, sondern weil sie im richtigen Moment, im richtigen Gleichgewicht, in stiller Übereinstimmung mit der Schwerkraft platziert wurden. Dieses Werk behauptet nichts. Es lädt ein. Nicht zum Glauben, sondern zum Tun.